„Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Diesen Satz höre ich immer wieder bei meinen Hausbesuchen.

Manchmal sind die Situationen banal – wenn eine Fußballmannschaft das Turnier-Aus nur noch rein rechnerisch abwenden kann, aber eigentlich keine reelle Chance mehr besitzt.

„Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ So oft ich diesen Satz höre, ich halte ihn für falsch. Denn:

Die Hoffnung stirbt nie.

Die Strohhalme, an die ich mich als Christ zu klammern versuche, sind zwei massive Holzbalken, aneinandergenagelt in der Form eines Kreuzes. An ihnen starb der, der meine Hoffnung nicht sterben lässt: Jesus Christus.

Das ist meine Hoffnung – und die stirbt nicht.

Hubert Werning
Pfarrer Dortmund-Mengede